SPD Hattersheim

Katzenjammer bei der SPD Hattersheim

– Erst gehen die Wähler, dann der langjährige Fraktionsvorsitzende –

Nach 28 Jahren Parteimitgliedschaft in der SPD Hattersheim verlässt Ralf Meik (langjährige Fraktionsvorsitzender und Ortsvorsitzender) die SPD und tritt in die CDU ein. Er legt seine Ämter als stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher und Vorsitzender des Umwelt- und Verkehrsausschusses nieder, behält aber sein Mandat als Stadtverordneter. Aktuell also 1 Sitz weniger im Stadtparlament für die SPD.

Der SPD-Fraktionschef Marek Meyer fordert, dass Meik sein Mandat als Stadtverordneter zurückgibt, da er dieses Mandat letztendlich über die SPD-Liste bekommen habe und der Wähler nicht ihn als Person, sondern als SPD-Mandatsträger gewählt hat.

Nun ja Herr Meyer – da sind die Meinungen der Wähler sicherlich geteilt – .

Ein Statement von R. Meik möchte ich an dieser Stelle besonders hervorheben und gehe mit ihm völlig d’accord.

Zitat: „Parteien standen für mich nie im Vordergrund“, sagte Ralf Meik gegenüber der Frankfurter Rundschau, „sondern die Arbeit für den Bürger.“

Die Hintergründe seines Austritts aus der SPD sind für Insider kein Geheimnis und über den direkt Link FR nachzulesen.

Parteiinterne Grabenkämpfe, unsinnige Beschlüsse und schlechter Umgangsstil sind in der gesamten Parteienlandschaft temporäre Begleiterscheinungen die es als Vorsitzender zu bewältigen gilt. Wenn dies nicht gelingt ist es absolut richtig sich neu auszurichten. Ein Kampf gegen Windmühlen ist bekanntlich ineffizient.

Ralf Meik ist dabei nicht der erste der in die internen Mühlen der SPD Hattersheim gerät. Das musste auch schon vor ihm Hans Joachim Schuch erfahren, der darüber ausführlich geschrieben hat .

Hans Schuch „Politische Jahre“ ( Download Pro-Hattersheim ca. 40 Seiten als .pdf)

(lix)

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