Rot-Grün scheut die Öffentlichkeit in der Stadthallen AG wie der Teufel das Weihwasser!

Die FWG gefährdert den Wirtschaftsstandort Hattersheim. So der Vorwurf der Rot-Grünen Stadtregierung an die FWG. Fast Wortgleich nachzulesen auf der SPD-Homepage und im Höchster Kreisblatt von heute.

Deshalb hat sich der FWG-Fraktionsvorsitzende, Karl Heinz Spengler, mit nachfolgenden Brief an den verantwortlichen HK-Redakteur gewandt:

 

Sehr geehrter Herr Schmidt,

ich wende mich an Sie als verantwortlichen Redakteur des Höchster Kreisblatt Redaktion Hofheim der Frankfurter Neuen Presse. Der heutige Bericht im Höchster Kreisblatt unter Hattersheim „Koalition droht mit Ausstieg aus der AG Stadthalle“ hat mich nicht nur befremdet, ich muss gestehen, ich bin schockiert. So ist unter dem Kürzel „hk“ eine Mitteilung der SPD Hattersheim veröffentlich worden,  in der meine Person und die FWG Hattersheim in übler weise angegriffen wird. Dagegen verwahre ich mich entschieden und erwarte von Ihnen eine zeitnahe Richtigstellung.

Für mich besteht eine ausgewogene  Pressearbeit kaum darin, hier ohne Kenntlichmachung eine Presseinformation fast eins zu eins als Artikel des HK zu übernehmen und dabei darauf zu verzichten, den Beschuldigten, also mich  selbst, dazu einmal zu hören. Diese Vorgehensweise widerspricht meiner  Meinung allen journalistischen Grundsätzen und ist eher dazu angetan, die Seriosität des HK in seiner Berichterstattung nachhaltig zu beschädigen.

 

So wird behauptet: „.., wenn FWG-Vertreter Karl-Heinz Spengler weiterhin die Vertraulichkeit brechen sollte.“

und: “

„Doch bereits wenige Tage nach der ersten Sitzung standen vertrauliche Dokumente aus der AG Stadthalle im Internet.“

Hierzu habe ich in der zweiten Sitzung erklärt, dass mir keine Veröffentlichungen bekannt sind. Die Darstellungen implizieren, dass ich Inhalte von Dokumenten veröffentlich habe. Dem ist nicht so. Ebenso rätselhaft sind mir die Inhalte der  Veröffentlichungen. Deren Herkunft und Inhalte  wurden leider nicht benannt .

Was die Vertraulichkeit als solche angeht, war und ist mein Standpunkt, das die Äußerungen der Teilnehmer innerhalb der AG selbstverständlich vertraulich sein müssen. Es muss  aber möglich sein wichtige Inhalte zu kommunizieren und außerhalb der AG zu diskutieren. Diesen Standpunkt habe ich von Anfang an in der AG vertreten. Einem Diktat von Seiten der Koalition oder der Bürgermeisterin  werden wir uns nicht unterwerfen. Auch wir lassen mit uns nicht alles machen.

Im weiteren heißt es:“ Besonders brisant sei, dass in der nächsten Runde der AG Stadthalle verschiedene Investorenmodelle vorgestellt werden sollen. Man könne es aber nicht verantworten, dass solche brisanten Informationen ins Internet gestellt werden. „Mit ihrem Verhalten gefährde die FWG den Wirtschaftsstandort Hattersheim, weil wir dann für Unternehmen und Investoren keine verlässlichen Partner mehr sind.““

An dieser Stelle wird in ungeheuerlicher Weise in die Zukunft gerichtete Unzuverlässigkeit unterstellt. Dieser Stil des Berichtes im HK  ist einfach nur widerlich.  Wenn hinter den Inverstorenmodellen tatsächlich auch Investoren verborgen sind, dann fordere ich den Magistrat auf, den Vorgang unverzüglich dem Haupt- und Finanzausschuss und damit der Stadtverordnetenversammlung zuzuleiten, um, nötigen Falls bei vertraulichen Inhalten unter Ausschluss der Öffentlichkeit, über das weitere Schicksal der Stadthalle zu entscheiden. In einer solch fortgeschrittenen Phase brauchen wir keine AG mehr. Meine persönliche Arbeitsweise baut auf den Vorgaben der Hessischen Gemeindeordnung auf. Ich fühle mich und dass schließt alle Mitglieder der FWG ein, nur den Bürgerinnen und Bürgern verantwortlich, nicht aber anderen Parteien.

 

Mit freundlichen Grüßen

Karl Heinz Spengler

Fraktionsvorsitzender FWG Hattersheim

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