Männliche Stadtverordnete unter Generalverdacht!

Am 21. Juli erschien im Höchster Kreisblatt ein „Geburtstags-Beitrag“ mit der Überschrift: „Ich wäre gerne taffer“. Darin bezog sich Bürgermeisterin Köster undifferenziert auf einen ungebührlichen Vorgang eines Stadtverordneten ihr gegenüber, welcher zugleich alle männlichen Stadtverordnete unter Generalverdacht stellt.

Hierauf reagiert die FWG-Hattersheim wie folgt:

Offener Brief zu:  „Berichterstattung vom 21.7.2014 im HK – Ich wäre gerne taffer“

 

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Antje Köster,

trotz aller politischen Rivalitäten wünsche ich Ihnen zunächst im Namen der FWG-Hattersheim alles erdenklich Liebe und Gute, sowie Gottes reichen Segen zu Ihrem 50. Geburtstag! Zugleich hoffe ich, dass Sie abseits von allen „Amtsverpflichtungen“ ebenso etwas Zeit fanden, und diesen Tag auch im Kreise Ihrer Familie und mit Freunden feiern konnten.

Nun habe ich eben auch den vorgenannten Geburtstags-Bericht gelesen und bin mit dem, was von Ihnen unter „Respektsache“ ausgeführt wird, nicht ganz einverstanden. Und um an dieser sensiblen Stelle kein Missverständnis aufkommen zu lassen versichere ich Ihnen, dass sich ein „tadelnder Zeigefinger“ eines Stadtverordneten Ihnen gegenüber unter gar keinen Umständen gehört! In der Sache haben Sie von daher meine volle Unterstützung!

Was ich hingegen nicht verstehe, ist die Tatsache, warum Sie hier nicht Ross und Reiter nennen.

Denn genau mit Ihrer undifferenzierten Formulierung von Respektlosigkeit im Konkreten, stellen Sie alle männlichen Stadtverordneten, auch die von SPD und Grünen, unter Generalverdacht sich Ihnen gegenüber nicht gebührlich verhalten zu haben. Und das, wo doch Klarheit so einfach herzustellen gewesen wäre!

Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie sehr eindringlich darum, den von Ihnen formulierten General-verdacht öffentlich zurückzunehmen, oder aber durch Namensnennung für Aufklärung zu sorgen.

Denn nur so kann Respekt und Höflichkeit im kommunalpolitischen Alltag gelebt werden.

Abschließend darf ich Ihnen für meine Fraktion versichern, in der Vergangenheit niemals gegen irgendjemanden der politischen Mitbewerber jemals einen Zeigefinger erhoben zu haben.

Weiterhin viel Kraft und Gesundheit für eine sachlich-konstruktive Zusammenarbeit mit allen Oppositions-Fraktionen im Interesse unserer Stadt!

 

Mit freundlichen Grüßen

Willi F. Torka

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