Leserbrief zu: „Keine großen Lagerhallen“ HK vom 21.12.2015

Eigentümliches Verhältnis zur Wirtschaft

Hätte es noch eines Beleges mangelnder Wirtschaftskompetenz seitens des von „Köster-/Schnick geführten Magistrats“ bedurft, Manfred Becht hat ihn mit seinem Artikel: „Keine großen Lagerhallen“ kurz vor Weihnachten trefflich und überzeugend geliefert!

So schreibt er der Ersten Stadträtin Karin Schnick unter anderem mit Blick auf das DHL-Projekt die Äußerung zu, dass man nicht alles verhindern kann, ein Veto sozusagen nicht immer drin ist.

Und an anderer Stelle führte er unter anderem aus, dass der Umzug der Unisys Deutschland GmbH vor allem für das Thema Gewerbesteuer von Gewicht sei, welche Köster unter dem Stichwort der städtischen Wirtschaftsförderung für den Magistrat reklamiert.

Halten wir fest: Schnick freut sich über sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, jedoch nur dann, wenn diese Arbeitsplätze nicht von der DHL beziehungsweise von Speditionsfirmen bereitgestellt werden.

Und Köster hat wohl ganz offensichtlich nicht mitbekommen, aus welchen Gründen (Halbierung der Belegschaft / FR vom 6. August 2015) Unisys Deutschland GmbH von Sulzbach nach Hattersheim gekommen ist.

Was dies im Konkreten mit Kösters Einschätzung einer Zunahme bei der ertragsabhängigen Gewerbesteuer zu tun hat, ist wohl eher ihrem eigentümlichen Verständnis zu Wirtschaft und Zahlen zuzurechnen anstatt der Lebenswirklichkeit in Unternehmen.

Zur Erinnerung: Als seinerzeit ein internationales Unternehmen den Innovationspark Hattersheim verlassen hatte sagte Köster noch, dass Konzernentscheidungen nicht im Rathaus von Hattersheim getroffen werden und sie deshalb auch keinen Einfluss darauf habe.

So sieht sie also aus, die Wirtschaftsförderung von Köster und Schnick.

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