Hauptsache unwahr! Der Stil des neuen FDP-Vorsitzenden Peter Pilz

Der neue Hattersheimer FDP-Vorsitzende Peter Pilz erklärt wahrheitswidrig und losgelöst von allen Fakten  öffentlich, dass die Erste Stadträtin in unserer Stadt ihr Umwesen treibt. In seinem Leserbrief, erschienen im Höchster Kreisblatt am 22. Juli, denunziert er die Vorsitzende des Fördervereins Freibad Hattersheim Aktiv e.V. .

Unsere Antwort hierzu geben wir in Form eines offenen Briefes an den frischgewählten FDP-Vorsitzenden:

 

Offener Brief zu: „Ihr HK-Leserbrief vom 22.7.2014 – Spitzfindigkeiten helfen nicht weiter“

Sehr geehrter Herr Erster Hattersheimer FDP-Vorsitzender Peter Pilz,

sehr geehrter Herr Erster Hattersheimer FDP-Vorsitzender Harry Graf Kessler,

sehr geehrter Herr Erster Hattersheimer FDP-Vorsitzender Karl Johann Kautsky,

sehr geehrter Herr Erster Hattersheimer FDP-Vorsitzender Gustav Noske,

zunächst erlaube ich mir, Sie unter allen mir bekannten Namen anzusprechen verbunden mit der Hoffnung, dass meine Zeilen in jedem Fall aber auch die richtige Person erreichen!

Namen, oder besser Synonyme, welche Sie Herr FDP-Vorsitzender öffentlich nachweislich benutzt hatten, um sich hinter ihnen zu verstecken als es Ihnen darum ging, mir nachhaltig Schaden zuzufügen!

Und da Ihre Erinnerung vielleicht etwas aufgefrischt werden muss, hier eine kleine Auswahl Ihrer gegen mich gerichteten Denunziationen aus dem letzten Jahr, für welche sich unsere Bürger wohl interessieren dürften!

  • So schrieben Sie unter Harry Graf Kessler beispielsweise, dass ich mich gegenüber der FDP wohl im Ton vergriffen habe und Sie deshalb vor mir als Amokläufer warnen müssten.
  • Als Karl Johann Kautsky gingen Sie weiter. Sie bezichtigten mein Verhalten als das, des Nord-Koreanischen Diktators Kim Jong-un. Und weiter unterstellten Sie mir, ich betriebe den Terror der Straße. Zugleich distanzierten Sie sich ausdrücklich von Ihrer Partei, der FDP!
  • Nun ja, als Gustav Noske legten Sie dann endgültig alle Skrupel ab, in dem Sie mir unterstellten weiße Mäuse zu sehen und in dem Zusammenhang Realitätsverlust schlussfolgerten.
  • Und als sei das alles auch noch nicht genug, setzten Sie noch einen oben drauf mit Ihrem Vergleich, dass mein politisches Verhalten in einer Sache dem gleichzusetzen sei, wie sich seinerzeit Adolf Hitler im Häuserkampf um Berlin verhalten hatte.

Soviel zu Ihrer zutiefst skrupellosen und abstoßenden Art und Weise mit Menschen umzugehen!

Und da Sie ja nun das Geld bezahlt haben, welches Ihnen die Staatsanwaltschaft für oben beschriebene Sauereien auferlegt hatte, komme ich nun zu Ihrer vorgenannten Leser-Schmäh-Schrift.

Hierbei ist es für mich absolut unbegreiflich, wie Sie erneut skrupellos eine andere Person so einfach denunzieren beziehungsweise an den Pranger stellen, welche sich mit der Bitte um Unterstützung der FDP-Fraktion für eine gemeinnützige, im Interesse aller Bürger liegenden Sache, an Sie gewandt hatte.

Und das tun Sie, ohne auch nur im Geringsten daran zu denken, welche fatalen Folgen Ihre von Fakten und Wissen in dieser Sache losgelösten Leserbrief-Äußerungen haben.

Und genau deshalb nochmals für die Herren Pilz, Graf Kessler, Kautsky und Noske zum Mitschreiben:

Es geht ausdrücklich nicht darum, wie Sie der FFHA-Vereinsvorsitzenden in übel verleumderischer Absicht unterstellen – und dass, ohne auch nur einen einzigen Beleg hierfür geliefert zu haben, auf Biegen und Brechen alle Maximalforderungen des Schwimmbadvereins umzusetzen. Und es geht ebenso auch nicht darum, wie Sie weiter fälschlicherweise ausgeführt haben, dass der FFHA e.V. nicht kompromissfähig wäre. Es geht in der Sache ganz einfach nur um die Erfüllung / Einhaltung eines geschlossenen Vertrages zwischen der Stadt und dem Schwimmbad-Gastronom.

Und zu diesem ist in der notariell beglaubigten Abschrift unter §5 ff, welche Sie viermal lesen sollten damit ihn auch jeder verstanden hat, unter anderem vereinbart, dass:

  • der Schwimmbadkioskbetreiber für eine angemessene gastronomische Versorgung zu sorgen hat, welche als Grundlage das Angebot von drei „Vergleichskiosken“ vorsieht
  • die gastronomische Versorgung des Schwimmbads im besonderen Interesse des Verkäufers (Magistrat) liegt, weswegen er selbiges als Geschäftsgrundlage dieses Vertrags bezeichnet.
  • der Magistrat im „pflichtgemäßen Ermessen“ Verstöße festzustellen und für Abhilfe zu sorgen hat
  • der Magistrat eine Vielzahlt von abgestuften Möglichkeiten hat, gegen Verstöße vorzugehen.

Doch was weder in der notariell beglaubigten Abschrift noch im Grundbuch zu finden ist, ist eine Bestätigung für das Märchen welches von SPD und Grünen in Umlauf gebracht wurde. Es besagt, dass man nichts an diesem Bewirtungszustand ändern könne, da ja schließlich alles im Grundbuch so festgeschrieben sei. Dieses Märchen muss wohl so eine starke Zauberkraft besitzen, dass selbst der FDP-Fraktionsvorsitzende in der letzten HFA-Sitzung es noch genauso wiedergegeben hatte.

Und abschließend kann ich Ihnen auch dieses nicht ersparen: Ich hätte nie geglaubt einmal unsere Erste Stadträtin verteidigen zu müssen. Aber wenn Sie ihr unterstellen sie betreibe ihr „Unwesen“ in unserer Stadt, dann wissen Sie nicht wovon Sie schreiben. Denn, das Unwesen ist redensartlich verwandt mit dem Unmenschen und demnach ein böses, verderbliches und schlimmes Wesen. Erstmalig im 15. Jahrhundert auftretend und wohl auf den Teufel bezogen, wird der Begriff schnell abstrakt verstanden und gebraucht, um allerlei übles Tun und Treiben zu kennzeichnen.

Man kann unsere Erste Stadträtin gewiss für vieles, aus unserer oppositionellen Sicht heraus falsches, sachlich kritisieren. Aber das Wort „Unwesen“ ist dabei in aller Entschlossenheit zurückzuweisen!

Mit unwesentlichen Grüßen

Willi F. Torka

Vorsitzender der FWG-Hattersheim

und Stadtverordneter

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