Frau Bürgermeisterin: Bitte stellen Sie das richtig! Der Preis fürs alte Rathaus Okriftel

Durch die Berichterstattung im Höchster Kreisblatt vom 16. Mai 2015 zum Verkauf des alten Rathaus Okriftel entsteht der fälschliche Eindruck, als hätten die Stadtverordneten zwischen zwei Bieterangeboten zu entscheiden gehabt und sich für das „billigere“ zum Nachteil der Stadtkasse entschieden.

Vor diesem Hintergrund wendet sich die FWG-Hattersheim mit einem offenen Brief an die Bürgermeisterin Köster mit der Bitte, diesen Sachverhalt im Interesse unserer Stadt richtig zu stellen.

 

Offener Brief zu: „Berichterstattung vom 16.05.2015 im HK – Der Preis fürs alte Rathaus“

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Köster,

das Höchster Kreisblatt berichtete am 16. Mai: „Die Stadt hat das alte Okrifteler Rathaus unterhalb des Höchstgebotes, aber über dem Gutachterwert veräußert. Die Stadtverordnetenversammlung hat dem Verkauf zugestimmt.“

Vor diesem Hintergrund muss beim Leser zwangsläufig der Eindruck entstehen, dass alle Stadtverordneten mit ihrer getroffenen Verkaufsentscheidung wider besseren Wissens gegen die finanziellen Interessen der Stadt Hattersheim als Schutzschirmkommune gestimmt haben.

Warum lassen Sie diesen falschen Eindruck in der Öffentlichkeit stehen, Frau Bürgermeisterin?

Und dass, wo allen Ausschussmitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses zur Drucksache Nr. 590 von Ihnen am 29. April hierzu erklärt wurde, dass es sich im vorliegenden Fall um kein formelles Bieterverfahren nach Vergabeordnung gehandelt habe und zusätzlich ein Fristversäumnis eines Bieters vorlag.

Schlussfolgerung für alle HFA-Ausschussmitglieder: Es lag nur ein Bieterangebot für das alte Rathaus Okriftel vor über welches zu entscheiden war und in der Stadtverordnetenversammlung auch entschieden wurde.

Genau deshalb und weil zusätzlich der Verdacht einer zum Nachteil der Stadt getroffenen Entscheidung auf den Schultern aller Stadtverordneten schwer wiegt frage ich mich, warum die Rathausspitze hierzu schweigt?

Abschließend bitte ich Sie sehr herzlich darum, diesen Sachverhalt im Interesse unserer Stadt öffentlich richtig zu stellen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Willi F. Torka

FWG-Vorsitzender und Stadtverordneter

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