Zugenagelt?! – Brief an Bahnvorstand Dr. Grube

Die plötzliche und vollkommen unvermittelte Schließung der Fußgängerunterführung am Bahnhof Eddersheim kann nicht hingenommen werden!

Vor diesem Hintergrund wendet sich die FWG-Hattersheim mit nachfolgenden Brief an den Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Bahn AG. Zugleich bittet sie die Mandatsträger Nancy Faeser  (SPD) und Axel Wintermeyer (CDU) auf Landesebene, sowie Prof. Dr. Heinz Riesenhuber (CDU) auf Bundesebene um Unterstützung in der Sache.

Selbstverständlich unterstützen wir ebenso die E-Mailaktion der Stadt Hattersheim.

Mehr hierzu erfahren Sie unter: www.hattersheim.de  .

 

Es muss nicht immer erst etwas schlimmes passieren!

Sehr geehrter Herr Dr. Grube,

nach unserer festen Überzeugung darf es gerade an Bahnübergängen keine Kompromisse in Sachen Sicherheit für Verkehrsteilnehmer geben! Und genau vor diesem Hintergrund wenden wir uns mit der dringenden Bitte an Sie, den nachfolgend dargestellten Missstand am Bahnhof Eddersheim, zwischen Frankfurt/Main und Wiesbaden, schnellstmöglich beheben zu lassen.

Was ist passiert?

Nach dem die Deutsche Bahn AG über viele Jahre hinweg (mindestens ein Jahrzehnt!) der marode bautechnische Zustand der Fußgängerunterführung am vorbezeichneten Bahnhof bekannt war – und nichts unternommen hat um diesen Zustand abzustellen, wurden am Dienstag, 31. März vollkommen unvermittelt seitens der Deutsche Bahn AG die Zugänge mit Brettern vernagelt und somit die Nutzung für alle Zeiten eingestellt.

Hinweis: Bitte sehen Sie hierzu auch die anliegende Berichterstattung „Dicht bleibt dicht“ im amtlichen Mitteilungsblatt der Stadt Hattersheim, dem Hattersheimer Stadtanzeiger.

Welche Folgen sind zu befürchten?

Spätestens nach Ostern, wenn der „normale Verkehrsbetrieb“ wieder eingesetzt hat, erwarten wir:

  • Eine deutliche Verschlechterung der Verkehrsteilnehmersicherheit, insbesondere für Schulkinder / Fahrschüler, Ältere, Eltern mit Kleinkindern und/oder Kinderwagen als auch für Mitbürger, welche auf Gehhilfen angewiesen sind.
  • In schlimmster Konsequenz erwarten wir einen bedrohlichen Anstieg des Unfallrisikos mit der Folge von Unfällen mit Schwerverletzten oder gar Toten.

Was erwarten wir von Ihnen?

Damit unsere Befürchtungen nicht schreckliche Wahrheiten werden, erwarten wir von Ihnen:

  • Dass Sie sich der Sache umgehend annehmen, sie duldet keinen Aufschub – und alles erdenkliche tun werden um diesen Missstand kundenorientiert, wie im Leitbild des DB-Konzern formuliert, nachhaltig abzustellen.

Gerne erwarten wir Ihre Antwort.

Willi F. Torka                                                                Karl Heinz Spengler

Vorsitzender und Stadtverordneter                            Fraktionsvorsitzender

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