Kita Kleine Feldstraße Hattersheim

FWG Hattersheim trifft sich an der Kita Kleine Feldstraße

Am 02. Januar 2021 trafen sich die Fraktion und Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft Hattersheim, um sich über den Stand des Ausbaus der Kita Kleine Feldstraße zu informieren. Anlass waren Verlautbarungen, dass sich die Maßnahmen bis in den Sommer hinziehen werden.

Eingeladen war der erste Stadtrat, der kürzlich den Kita-Entwicklungsplan vorgestellt hatte und der von den Stadtverordneten so beschlossen wurde.

Das Ziel ist definiert. In diesem Jahr sollen 55 neue Plätze für 3- 6-jährige in Okriftel entstehen.

Wie die Teilnehmer erfuhren, verzögert sich die Fertigstellung des Anbaus wegen statischer Mängel am bestehenden Gebäude. So mussten zunächst Sicherungsmaßnahmen erfolgen. Das kostete Zeit und viel Geld. Auch kann der Personalraum nicht nach Plan eingerichtet werden. Ein zusätzlicher Anbau für die Erzieherinnen wird im Vorgarten der Kita entstehen. Auch diese zusätzliche Planung kostet Zeit, erläuterte der Erste Stadtrat Karl Heinz Spengler.

Anstatt im Frühjahr wird es nun Sommer, bis die Maßnahmen abgeschlossen sind. Danach stehen den Kindern zwei Gruppenräume sowie eine Küche mit Essbereich zur Ganztagsbetreuung zur Verfügung.

Nominal entstehen somit 180 Kitaplätze in den letzten Jahren. Weitere sind in Planung, wobei Eddersheim im Hauptfokus steht.

Die Situation ist nicht unbedingt zufriedenstellend, so das Fazit des Vorsitzenden der Freien Wähler, Oliver Wiendl und des Fraktionsvorsitzenden Ralf Depke, unisono. Angesichts des Investitionsstaus aus der Vergangenheit ist es jedoch ein Lichtblick, fügt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christiane Spengler hinzu.

K H Spengler

Ausstellung Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit

Eine positive Bilanz

Die Ausstellung mit 20 Tafeln „Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit“, herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer ist sehr gut bei den Menschen in Hattersheim angekommen.

Das war auch unser Ziel, so der Erste Stadtrat Karl Heinz Spengler. Eine Ausstellung barrierefrei, niedrigschwellig und informativ. Eine Outdoor-Ausstellung die rund um Uhr offen ist, die keinerlei Bewachung erfuhr, liefert auch keine Zahlen über die Besucherstärke. Was wir jedoch an Rückmeldungen bekamen war durchweg positiv. Eltern nutzten die Gelegenheit ihren Kindern von „Damals“ zu berichten, wie sie diesen so wichtigen Abschnitt der Geschichte Deutschlands erlebten. Schüler informierten sich und für andere wurden Bilder der Vergangenheit lebendig.

Es gab auch kritische Stimmen, die den Ort für nicht „würdig“ erachteten, das soll nicht verschwiegen werden. Ein Platz im Umbruch eben. Hier sollen im kommenden Jahr Wohnungen entstehen, auch öffentlich geförderte.

Der dritte Oktober ist ein gesamtdeutsches Ereignis und die Glanzpunkte im Gedenken gehören der hohen Politik. Die Nutzer des Platzes präsentieren einen Querschnitt aller Hattersheimer Bevölkerungsgruppen, ob jung oder alt. Zu bemerken ist auch, dass die Plakate, obwohl zu greifen nahe und ungeschützt keinerlei Beschädigungen erfahren haben. Das zeugt von Respekt gegenüber dem Thema und den damaligen Ereignissen.