Ausstellung Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit

Eine positive Bilanz

Die Ausstellung mit 20 Tafeln „Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit“, herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer ist sehr gut bei den Menschen in Hattersheim angekommen.

Das war auch unser Ziel, so der Erste Stadtrat Karl Heinz Spengler. Eine Ausstellung barrierefrei, niedrigschwellig und informativ. Eine Outdoor-Ausstellung die rund um Uhr offen ist, die keinerlei Bewachung erfuhr, liefert auch keine Zahlen über die Besucherstärke. Was wir jedoch an Rückmeldungen bekamen war durchweg positiv. Eltern nutzten die Gelegenheit ihren Kindern von „Damals“ zu berichten, wie sie diesen so wichtigen Abschnitt der Geschichte Deutschlands erlebten. Schüler informierten sich und für andere wurden Bilder der Vergangenheit lebendig.

Es gab auch kritische Stimmen, die den Ort für nicht „würdig“ erachteten, das soll nicht verschwiegen werden. Ein Platz im Umbruch eben. Hier sollen im kommenden Jahr Wohnungen entstehen, auch öffentlich geförderte.

Der dritte Oktober ist ein gesamtdeutsches Ereignis und die Glanzpunkte im Gedenken gehören der hohen Politik. Die Nutzer des Platzes präsentieren einen Querschnitt aller Hattersheimer Bevölkerungsgruppen, ob jung oder alt. Zu bemerken ist auch, dass die Plakate, obwohl zu greifen nahe und ungeschützt keinerlei Beschädigungen erfahren haben. Das zeugt von Respekt gegenüber dem Thema und den damaligen Ereignissen.

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