Asylbewerber sind Menschen in existentieller Not!

Asylbewerber sind Menschen in existentieller Not!

(PM) Für ein gewisses Maß an Unruhe in Teilen der Bevölkerung sorgt das Thema: Unterbringung von Asylbewerbern in unserer Stadt. Dabei richtet sich der Fokus insbesondere auf das Gebäude der alten Eddersheimer Grundschule, in welches möglichweise Flüchtlinge untergebracht werden sollen.

Dass diese Vorbehalte von Seiten der Stadtpolitik ernst genommen werden müssen, versteht sich für die FWG-Hattersheim von selbst. Zugleich sind sie jedoch klein im Verhältnis zu dem, was Menschen aus den Krisenregionen dieser Welt alles auf sich genommen haben im Kampf um das nackte Überleben für sich und ihre Familien – und jetzt an unserer Tür um Einlass bitten.

Und genau deshalb wollen wir diesen Menschen nicht zuallererst mit Vorbehalten, sondern offen, als auch mit Achtung und Würde, auf gleicher Augenhöhe begegnen. Dies ist für den FWG-Vorsitzenden Torka nicht nur ein Gebot der Nächstenliebe, sondern ein Selbstverständnis.

Doch zunächst sollten unsere Gäste, so sie denn dann auch tatsächlich da sind, erst einmal zu Ruhe kommen dürfen von all den Strapazen und Sicherheit in ihrer neuen Lebensumgebung spüren. Und dabei kann die Hattersheimer Bevölkerung ebenso mit anpacken. Zum Beispiel dadurch, dass man ihnen mit unterschiedlichen Engagements (Besuchen, Gespräche, gemeinsame Unternehmungen, …) dabei hilft, mit ihrer neuen Lebenssituation besser zurecht zu kommen und somit Hilfe zur Selbsthilfe leistet.

Gerne ist die Hattersheimer FWG ebenso bereit, sich mit den Vorbehalten der der „BI rund um Herrn Frank Wolf“ zu befassen. Vielleicht können wir ja hierbei Vorbehalte abbauen und somit eine Brücke spannen zwischen allen Beteiligten, so Torka in seiner abschließenden Bemerkung.

Ein Gespräch mit Herrn Wolf regen wir jedenfalls auf diesem Wege gerne an.

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6 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Torka,
    Sie werden inzwischen mitbekommen haben, dass sich über 500 Eddersheimer Bürger schriftlich für die Erhaltung der Alten Eddersheimer Grundschule ausgesprochen haben. Seit Jahren ruhen grosse Hoffnungen der Eddersheimer auf diesem Gebäude. Das Gebäude wäre eine Bereicherung für unseren nicht gerade mit Infrastruktur gesegneten Stadtteil. Kleinkinderbetreuung, Museum, Mütter-Kind Cafe, VHS-Standort wären zukünftige Nutzungsmöglichkeiten. Wenn Sie uns unterstützen wollen, bitteschön. Aber Ihre Belehrungen und Massregelungen verbitte ich mir. Eddersheim trägt mit 17 % der Hattersheimer Bevölkerung schon jetzt 36 % der Asylbewerber. Auch Frau Köster und die CDU-Fraktion fordern daher sozialverträglichkeit und Quotengerechtigkeit in der Flüchtlingsfrage. Wir Eddersheimer ertragen bereits mit dem Fluglärm ein gewaltiges Sonderopfer. Man muss die Dinge nicht über ein Toleranzmass hinaus steigern.

    Viele Grüsse
    Frank Wolf
    Pressesprecher BfU Eddersheim
    Mitglied BI Alte Schule Eddersheim

    • Guten Morgen Herr Wolf,

      ich denke, dass es unter den gegebenen Umständen am einfachsten ist, wenn ich zu Ihnen nach Eddersheim komme und wir, natürlich auch gerne alle „BIAS-Mitglieder“ offen und ehrlich über die Punkte und Themen sprechen, welche Sie bewegen.

      Natürlich bin ich auch sehr daran interessiert zu erfahren was Sie konkret meinen wenn Sie schreiben:
      „Aber Ihre Belehrungen und Massregelungen verbitte ich mir.“ An welcher Stelle habe ich Sie belehrt, wo gemassregelt?!

      Und ebenso bin ich sehr interessiert daran interessiert zu erfahren woher Sie die „Erkenntnis“ haben, dass die FWG keine Interesse an Sozial- und Quotengerechtigkeit hat. Wie nehmen Sie uns wahr?! Und, glauben Sie wirklich im Ernst, dass die FWG eine andere, als sozial- und quotenverträgliche Lösung will?! Da sollten Sie sich nochmals Ihre Gedanken darüber machen!

      Beide Ihrer vorgetragenen Kritikpunkte zeigen jedoch schon jetzt eines sehr deutlich: Die kommenden Asylbewerber haben mit all´dem nichts zu tun!

      Selbiges habe ich Ihrem „BIAS-Kollegen“, Herrn Neumann, zwischenzeitlich telefonisch und via E-Mail mitgeteilt.

      Ein Gesprächs-Terminangebot wollte er mir noch nach dem „BIAS-Treffen“ mit Herrn Baron zukommen lassen. Vielleicht sollten Sie einfach dazu kommen im großen Interesse aller Beteiligter.

      Gerne erwarte ich Ihre Antwort.

      Willi F. Torka

      FWG-Hattersheim
      Vorsitzender und Stadtverordneter

      Tel.: 06190-930704
      Mobil: 0172-9344488

  2. Entschuldigen Sie,

    wie kann ein normal denkender Mensch auf die Idee kommen in der nähe einer Grundschule Asylanten aufzunehmen? Ich möchte garnicht darüber nachdenken das den Kindern auf dem Schulweg etwas zustößen könnte.

    • Ganz einfach. Wenn Normaldenkende schweigen, dann werden sie von Dummen regiert. Und welcher Normaldenkende will das schon?!

  3. Sehr geehrter Herr Torka,

    ich bin Mitglied und Mitbegründer der Bürgerinitiative „Alte Schule“. Es geht hier nicht um eine „BI“ um Frank Wolf. Diese Ihre Aussage ist einfach schlechter Stil. Gerne können Sie Ihr großes Herz ausschütten, was den Zuzug von Asylanten betrifft. Dies wird Ihnen leicht fallen,denn Sie wohnen nicht in Eddersheim und haben in Hattersheim oder Okriftel oder vor Ihrer Haustüre nichts mit dieser Problematik zu tun. Wahrscheinlich werden Sie es auch auch nicht verstehen, wenn ich Ihnen nun sage, dass die Eddersheimer Bürger nicht generell gegen die Aufnahme von Flüchtlingen sind, im Gegenteil! Aber wir alle sind gegen eine unglaubliche Ungleichbehandlung unseres Ortes, indem sich Hattersheim und Okriftel weitestgehend aus dem Asylantenthema heraushalten. In Eddersheim brodelt es und Sie sollten auch in Bezug auf Ihre Wählerschaft sehr sensibel mit diesem Thema umgehen. Falls Sie mir schreiben wollen: info@freddyneumann.de

    Mit freundlichen Grüßen
    Alfred Neumann
    Sprecher BIAS Eddersheim

    • Guten Morgen Herr Neumann,

      ich denke, dass es unter den gegebenen Umständen am einfachsten ist, wenn ich zu Ihnen nach Eddersheim komme und wir, natürlich auch gerne alle „BIAS-Mitglieder“ offen und ehrlich über die Punkte und Themen sprechen, welche Sie bewegen.

      Natürlich bin ich auch sehr daran interessiert zu erfahren was Sie konkret meinen wenn Sie schreiben:
      „Wahrscheinlich werden Sie es auch auch nicht verstehen, wenn ich Ihnen nun sage, dass die Eddersheimer Bürger nicht generell gegen die Aufnahme von Flüchtlingen sind, im Gegenteil! Aber wir alle sind gegen eine unglaubliche Ungleichbehandlung unseres Ortes, indem sich Hattersheim und Okriftel weitestgehend aus dem Asylantenthema heraushalten.“

      Und ebenso sollten Sie eine Antwort auf Ihre Zustandsbeschreibung: „In Eddersheim brodelt es und Sie sollten auch in Bezug auf Ihre Wählerschaft sehr sensibel mit diesem Thema umgehen.“

      Beide Ihrer vorgetragenen Kritikpunkte zeigen jedoch schon jetzt eines sehr deutlich: Die kommenden Asylbewerber haben mit all´dem nichts zu tun!

      Als Gesprächstermin biete ich Ihnen (berufs- und dadurch abwesenheitsbedingt) bevorzugt Mittwoch, den 17.9. bzw. Montag, den 22.9.2014 jeweils ab 19:30 Uhr an.

      Gerne erwarte ich Ihre Antwort.

      Willi F. Torka

      FWG-Hattersheim
      Vorsitzender und Stadtverordneter

      Tel.: 06190-930704
      Mobil: 0172-9344488

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