Asylbewerber sind Menschen in existentieller Not!

Asylbewerber sind Menschen in existentieller Not!

(PM) Für ein gewisses Maß an Unruhe in Teilen der Bevölkerung sorgt das Thema: Unterbringung von Asylbewerbern in unserer Stadt. Dabei richtet sich der Fokus insbesondere auf das Gebäude der alten Eddersheimer Grundschule, in welches möglichweise Flüchtlinge untergebracht werden sollen.

Dass diese Vorbehalte von Seiten der Stadtpolitik ernst genommen werden müssen, versteht sich für die FWG-Hattersheim von selbst. Zugleich sind sie jedoch klein im Verhältnis zu dem, was Menschen aus den Krisenregionen dieser Welt alles auf sich genommen haben im Kampf um das nackte Überleben für sich und ihre Familien – und jetzt an unserer Tür um Einlass bitten.

Und genau deshalb wollen wir diesen Menschen nicht zuallererst mit Vorbehalten, sondern offen, als auch mit Achtung und Würde, auf gleicher Augenhöhe begegnen. Dies ist für den FWG-Vorsitzenden Torka nicht nur ein Gebot der Nächstenliebe, sondern ein Selbstverständnis.

Doch zunächst sollten unsere Gäste, so sie denn dann auch tatsächlich da sind, erst einmal zu Ruhe kommen dürfen von all den Strapazen und Sicherheit in ihrer neuen Lebensumgebung spüren. Und dabei kann die Hattersheimer Bevölkerung ebenso mit anpacken. Zum Beispiel dadurch, dass man ihnen mit unterschiedlichen Engagements (Besuchen, Gespräche, gemeinsame Unternehmungen, …) dabei hilft, mit ihrer neuen Lebenssituation besser zurecht zu kommen und somit Hilfe zur Selbsthilfe leistet.

Gerne ist die Hattersheimer FWG ebenso bereit, sich mit den Vorbehalten der der „BI rund um Herrn Frank Wolf“ zu befassen. Vielleicht können wir ja hierbei Vorbehalte abbauen und somit eine Brücke spannen zwischen allen Beteiligten, so Torka in seiner abschließenden Bemerkung.

Ein Gespräch mit Herrn Wolf regen wir jedenfalls auf diesem Wege gerne an.

Bürgerstammtisch am 12. September zum Thema: „Das Hattersheimer Stadtmuseum im Für und Wider unserer Zeit“

 

Das Thema des nächsten FWG-Bürgerstammtisches am 12. September lautet:

„Das Hattersheimer Stadtmuseum im Für und Wider unserer Zeit“

Da ist zum einem der Hattersheimer Geschichtsverein, kurz HGV. Er richtete noch im Februar 2013 ein Ultimatum an die Stadt. Dabei wollte der Verein wissen, ob er das Werkstattgebäude auf dem Sarotti-Gelände für seine Zwecke nutzen könne. Als Grund für sein Ultimatum nannte der HGV unter anderem, dass der Termin für die Inanspruchnahme von Fördergeldern durch das Land Hessen kurz vor dem Auslaufen war.

Auf der anderen Seite befindet sich Hattersheim unter dem Schutzschirm des Landes.

Mit aus diesem Grund hat die Rot-Grüne Mehrheitsfraktion ihrem ehemaligen SPD-Rathauschef und zugleich HGV-Vorsitzenden ihre Gefolgschaft zur Umsetzung seiner Pläne, aus dem ehemaligen Sarotti-Werkstattgebäude ein Stadtmuseum werden zu lassen, einstimmig verweigert.

Doch was ist heute anders? Darüber und über weitere Punkte hierzu wollen wir mit Ihnen sprechen.

Eingeladen sind deshalb alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, natürlich auch alle Mitglieder des HGV sowie Freunde und Bekannte.

Der Bürgerstammtisch findet statt am Freitag, 12.09.2014 ab 19:30 Uhr in der Radfahrerhalle, Jahnallee 23, 65795 Hattersheim am Main in Okriftel.

Zu Beginn wird Karl Heinz Spengler, ehemaliger Vorsitzender des HGV und Fraktionsvorsitzender der FWG-Hattersheim, einen kurzen Überblick über die aktuelle Situation geben bevor dann die Diskussionsrunde eingeläutet wird.

 

Bis dahin grüßt Sie sehr herzlich,

Ihr

Willi F. Torka