Seltsam und befremdlich – die Berichterstattung im Höchster Kreisblatt!

Am Samstag, 18.10.2014 erschien im Höchster Kreisblatt ein Artikel mit der Überschrift: FWG bietet Flüchtlingen ihr Fraktionszimmer an. Hierauf reagiert der FWG-Vorsitzende mit nachfolgendem Leserbrief.

Seltsam und befremdlich!

Seltsam und befremdlich nennt Ulrike Kleinekoenen in ihrem Artikel den Vorschlag der FWG-Fraktion, Flüchtlingen durch Überlassung des Fraktionszimmers als Wohnunterkunft helfen zu wollen. Und das in einer Zeit, in der der Main-Taunus-Kreis händeringend nach Unterkünften sucht und Vertreter der größten Volkspartei öffentlich dafür plädieren, Flüchtlinge auch privat aufzunehmen.

Vor diesem Hintergrund wohl eher als seltsam und befremdlich zu bewerten, die (ulk)-Berichts-Attacke zur Sache gegen die FWG-Fraktion, welche in Stil und Inhalt gleichermaßen enttäuschend sind!

Enttäuschend deshalb, weil ihr Artikel Mängel zeigt, welche bei objektiver Betrachtung schnell als Falschdarstellung und Unterstellung auszumachen sind. So schreibt sie wörtlich zur Fraktionszimmersituation im Rathaus (gemeint hat sie wohl den Alten Posthof): „Dazu muss man wissen, die FWG hat nicht wie SPD, FDP und Grüne ihr Fraktions-zimmer im Rathaus, sondern in einem Mehrfamilienhaus in der Untertorstraße.“

Hierzu bleibt festzustellen, dass ihre Situationsbeschreibungen gleich mehrfach falsch sind.
Denn zum einen wurde die CDU-Fraktion bei ihrer Aufzählung vergessen (sie hat ihr Fraktionszimmer im Alten Posthof), und zum anderen hat die FDP-Fraktion ihr Fraktionszimmer nicht dort.

Und auch ihr Hinweis, dass der Fraktionsraum der FWG sich in einem Mehrfamilienhaus befindet, erzeugt ein total verzerrtes Bild der Wirklichkeit! Tatsache ist, dass in der Untertorstraße 3 keine Familien wohnen, sondern Referate der Stadt, so zum Beispiel die Geschäftsstelle des Ausländerbeirats, untergebracht sind.

Für die FWG ein klares Argument mehr Flüchtlinge dort unterzubringen!

Doch auch dort wo Kleinekoenen ganz offensichtlich nichts sachliches mehr zu bieten hat schmeißt sie ganz unbekümmert mit Worten nach der FWG, in der Hoffnung zu treffen!
Und so formuliert sie beispielsweise: „Ihr Verzicht auf dieses Zimmer, von dem erzählt wird, dass es sowieso kaum genutzt wird, …“

Nun ja, es wird halt viel erzählt – und in diesem Fall auch geschrieben(!), wenn der Tag lang ist. Und so erinnern die (ulk)-Zeilen dann doch mehr an ein Märchen anstatt seriöse Arbeitsergebnisse einer Journalistin, welche durch sachkundige Recherche entstanden sind!

Abschließend bleibt festzustellen wie sachbetont anders die Berichte in der FR und FAZ hierzu zu lesen waren.

Willi F. Torka
FWG-Hattersheim
Vorsitzender / Stadtverordneter

FWG stellt Fraktionsraum als Flüchtlingsunterkunft zur Verfügung

In seiner letzten Fraktionssitzung hat die FWG beschlossen, „ihr Fraktionszimmer“ der Stadt mit dem Ziel zu überlassen, selbiges zur Flüchtlingsunterbringung zu nutzen.

Das FWG-Fraktionszimmer besteht aus einem Raum, welcher als Wohnraum genutzt werden kann, einer kleinen Küche als auch einer Toilette. Direkt neben dem Fraktionszimmer ist ein Duschraum.

Nach Auffassung des FWG-Fraktionsvorsitzenden Karl Heinz Spengler bietet dieser Verzicht die Möglichkeit, ein Zeichen für Hilfe und Mitmenschlichkeit für Flüchtlinge in unserer Stadt zu setzen. Nach Auffassung des FWG-Fraktionschefs könne diese Maßnahme sofort umgesetzt werden, so die Voraussetzungen hierfür vorlägen und die Stadt keine Bedenken äußert.

Davon unberührt bleibt natürlich, so Spengler weiter, eine professionelle Betreuung der Flüchtlinge mit dem Ziel, diese in ihrer neuen Umgebung bestmöglich dabei zu unterstützen mit ihrer neuen Lebenswirklichkeit zurecht zu kommen.

Asylbewerber sind Menschen in existentieller Not!

Asylbewerber sind Menschen in existentieller Not!

(PM) Für ein gewisses Maß an Unruhe in Teilen der Bevölkerung sorgt das Thema: Unterbringung von Asylbewerbern in unserer Stadt. Dabei richtet sich der Fokus insbesondere auf das Gebäude der alten Eddersheimer Grundschule, in welches möglichweise Flüchtlinge untergebracht werden sollen.

Dass diese Vorbehalte von Seiten der Stadtpolitik ernst genommen werden müssen, versteht sich für die FWG-Hattersheim von selbst. Zugleich sind sie jedoch klein im Verhältnis zu dem, was Menschen aus den Krisenregionen dieser Welt alles auf sich genommen haben im Kampf um das nackte Überleben für sich und ihre Familien – und jetzt an unserer Tür um Einlass bitten.

Und genau deshalb wollen wir diesen Menschen nicht zuallererst mit Vorbehalten, sondern offen, als auch mit Achtung und Würde, auf gleicher Augenhöhe begegnen. Dies ist für den FWG-Vorsitzenden Torka nicht nur ein Gebot der Nächstenliebe, sondern ein Selbstverständnis.

Doch zunächst sollten unsere Gäste, so sie denn dann auch tatsächlich da sind, erst einmal zu Ruhe kommen dürfen von all den Strapazen und Sicherheit in ihrer neuen Lebensumgebung spüren. Und dabei kann die Hattersheimer Bevölkerung ebenso mit anpacken. Zum Beispiel dadurch, dass man ihnen mit unterschiedlichen Engagements (Besuchen, Gespräche, gemeinsame Unternehmungen, …) dabei hilft, mit ihrer neuen Lebenssituation besser zurecht zu kommen und somit Hilfe zur Selbsthilfe leistet.

Gerne ist die Hattersheimer FWG ebenso bereit, sich mit den Vorbehalten der der „BI rund um Herrn Frank Wolf“ zu befassen. Vielleicht können wir ja hierbei Vorbehalte abbauen und somit eine Brücke spannen zwischen allen Beteiligten, so Torka in seiner abschließenden Bemerkung.

Ein Gespräch mit Herrn Wolf regen wir jedenfalls auf diesem Wege gerne an.

Bürgerstammtisch am 12. September zum Thema: „Das Hattersheimer Stadtmuseum im Für und Wider unserer Zeit“

 

Das Thema des nächsten FWG-Bürgerstammtisches am 12. September lautet:

„Das Hattersheimer Stadtmuseum im Für und Wider unserer Zeit“

Da ist zum einem der Hattersheimer Geschichtsverein, kurz HGV. Er richtete noch im Februar 2013 ein Ultimatum an die Stadt. Dabei wollte der Verein wissen, ob er das Werkstattgebäude auf dem Sarotti-Gelände für seine Zwecke nutzen könne. Als Grund für sein Ultimatum nannte der HGV unter anderem, dass der Termin für die Inanspruchnahme von Fördergeldern durch das Land Hessen kurz vor dem Auslaufen war.

Auf der anderen Seite befindet sich Hattersheim unter dem Schutzschirm des Landes.

Mit aus diesem Grund hat die Rot-Grüne Mehrheitsfraktion ihrem ehemaligen SPD-Rathauschef und zugleich HGV-Vorsitzenden ihre Gefolgschaft zur Umsetzung seiner Pläne, aus dem ehemaligen Sarotti-Werkstattgebäude ein Stadtmuseum werden zu lassen, einstimmig verweigert.

Doch was ist heute anders? Darüber und über weitere Punkte hierzu wollen wir mit Ihnen sprechen.

Eingeladen sind deshalb alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, natürlich auch alle Mitglieder des HGV sowie Freunde und Bekannte.

Der Bürgerstammtisch findet statt am Freitag, 12.09.2014 ab 19:30 Uhr in der Radfahrerhalle, Jahnallee 23, 65795 Hattersheim am Main in Okriftel.

Zu Beginn wird Karl Heinz Spengler, ehemaliger Vorsitzender des HGV und Fraktionsvorsitzender der FWG-Hattersheim, einen kurzen Überblick über die aktuelle Situation geben bevor dann die Diskussionsrunde eingeläutet wird.

 

Bis dahin grüßt Sie sehr herzlich,

Ihr

Willi F. Torka

FWG nach wie vor für konstruktive Gespräche mit dem Hattersheimer Geschichtsverein offen

Als Reaktion auf unsere Pressemitteilung zum Stichwort: Stadtmuseum und Mitgliederversammlung des Hattersheimer Geschichtsverein (HGV), erschienen am 17.7.2014 im Hattersheimer Stadtanzeiger, reagierte der Vorsitzende des HGV, Hans Franssen, mit einem offenen Brief am 24.7.2014.

Nachfolgend lesen Sie die Reaktion der FWG-Hattersheim hierzu:

 

Offener Brief:  Antwort der FWG-Hattersheim auf den offenen Brief des HGV-Vorsitzenden vom 21.07.2014 – veröffentlicht im Hattersheimer Stadtanzeiger am 24.07.2014

 

Sehr geehrter Herr Franssen,

zunächst besten Dank für Ihren vorgenannten „Offenen Brief“, auf welchen Sie selbstverständlich eine Antwort verdient haben!

Doch zunächst erlaube ich mir zum besseren Verständnis für unsere Bürgerinnen und Bürger, auf Ursachen und Folgewirkungen im Rahmen einer kleinen Vorbemerkung hierzu hinzuweisen. Und diese beginnt mit der Frage, warum es bisher nicht zur Realisierung des Stadtmuseums in der von Ihnen erhobenen Maximalforderung (Werkstattgebäude) gekommen ist.

Meine Antwort: Man darf Ihre zwölfjährige Amtszeit als Bürgermeister und Kämmerer für diese Stadt nicht außer Acht lassen. Denn während Ihrer Amtszeit haben Sie an verantwortlicher Stelle mit dafür gesorgt, dass unsere Stadt in den so genannten finanziellen „point of no return“ geführt wurde. Eine haushaltspolitische Finanzsituation für unsere Stadt also, aus der sie aus eigener Kraft nicht mehr herausgekommen wäre, gäbe es den Schutzschirm des Landes Hessen nicht!

Als Folge hieraus wurden einerseits städtische Angebote zusammengestrichen, Beispiel Bücherei und Kulturforum, andererseits sind ständig steigende finanzielle Belastungen in fast allen Lebensbereichen, zum Beispiel Kindergarten und Schwimmbad bis hin zur kräftigen Grundsteuer-B-Anhebung, für die Bürger unserer Stadt eingetreten – und dauerhaft weiterhin zu befürchten. Ebenso auch die Tatsache, dass Hattersheim Schutzschirmkommune mit allen negativen Einschränkungen kommunalpolitischen Handelns geworden ist, haben wir im Kern Ihren Amtszeiten zu verdanken. Und genau die Resultate Ihres Wirkens sind es dann letztendlich auch, weswegen Ihnen Ihre Partei, die SPD, als auch die Grünen die Gefolgschaft in der Umsetzung Ihres HGV-Vorhabens verweigerten.

Und glaubt man den Äußerungen Ihrer Nachfolgerin, F.A.Z.-Bericht vom 25.5.2012 – „Hattersheim in Finanznot / Jetzt müssen die Bürger helfen“, Zitat Köster: „Ich wusste, dass es der Stadt finanziell nicht gut geht. Das Ausmaß der finanziellen Schieflage allerdings war mir nicht klar.“ Zitatende, so haben Sie es noch nicht einmal als notwendig erachtet, sie, über Ihre „finanzpolitische Erblasten“ aufzuklären, beziehungsweis angemessen zu informieren.

Ich hoffe jetzt ausdrücklich nicht, dass Sie meine offene Art der Kritik an Ihrer Amtsführung als „persönlichen Angriff“ werten, wie Sie in Ihrem Schreiben nebenbei bemerkten.

Deshalb sachlich weiter. So verweisen Sie auf den Infobrief des HGV für Mitglieder vom September 2013, welchen Sie parallel auch auf dem HGV-Internetportal veröffentlicht hatten. Darin nachzulesen, so Ihre Ausführungen, dass: Herr Torka erklärte, dass bei der Stadt noch ein paar Prüfaufträge anhängig seien … und das der HGV zu gegebener Zeit ein neues aktualisiertes Finanzkonzept für das Museum vorlegen müsste. In diesem Zusammenhang regten Sie an, dass ich noch einmal darüber nachdenken solle, was unter „zu gegebener Zeit“ bedeutet.

Nun, diese Antwort ist vor dem Hintergrund der HGV-Zusage für neue Zahlen sehr einfach zu geben.

Wenn man vorliegende Informationen zur Weitergabe zusagt, dann sollte die hierfür benötigte Zeit nicht länger als eine Woche ab Zusage betragen. Im vorliegenden Fall wurde die Zusage am 9. Juli 2013 von Frau Milas-Quirin gemacht. Demnach hätten die Informationen bis spätestens am 16. Juli 2013 der FWG-Fraktion vorliegen sollen. Und da ich kein Mitglied des HGV bin, vielleicht sollte ich es werden, bitte ich Sie einfach nur darum zu Kenntnis zu nehmen, dass mir von der HGV-Vertreterin zugesagte Informationsmaterialien etwas anderes sind als Veröffentlichungen für Mitglieder auf Ihrem Internetportal.

Was mich an dieser Stelle wiederum ins Erstaunen versetzt ist Ihre Formulierung, dass: Eine neue Berechnung macht nur mit aktuellen Erkenntnissen und neuen Grundlagen Sinn. Diese sind jedoch nicht vorhanden. Ich frage mich vor dem Hintergrund dieser Formulierung schon sehr klar und deutlich, mit welcher Absicht der FWG-Fraktion ganz offensichtlich wider besseren Wissens Zahlenmaterial zugesagt wurde, welches nach Ihrer Formulierung nicht vorhanden war?!

Auch schreiben Sie, dass die Herren Torka und Spengler ein Stadtmuseum für Hattersheim gut fänden. Ja, diese Aussage bleibt nach wie vor richtig! Denn genau aus diesem Grund hat die FWG-Fraktion angeregt, sich für das Gebäude der „Alten Post“ in Hattersheim stark zu machen. Eine Übergangslösung also, welche nach unserer Auffassung auch in dieser schwierigen Situation für unsere Stadt geschultert und somit verantwortet werden kann.

Ebenfalls richtig bemerkt, der Prüfantrag welchen die FWG-Fraktion in die Organe der Stadt, den Haupt- und Finanzausschuss und das Stadtparlament, einbringen wollte. Vereinbarte Grundlage hierfür jedoch war, das zugesagte neue Zahlenmaterial des HGV. Denn was macht es den für einen Sinn, auf der Basis „alter Informationen“ neu prüfen zu sollen?

Nach Ihrem Schreiben hat sich die FWG-Hattersheim intensiv mit der Frage beschäftigt, wie es denn zielführend im Sinne eines Stadtmuseums gemeinsam weitergehen kann. Und dabei sind wir zum Ergebnis gekommen, dass wir nicht bevorzugt auf der Basis „Offener Briefe“ mit Ihnen kommunizieren wollen. Und deshalb bieten wir Ihnen folgendes an:

  • Sehr gerne laden wir Sie (HGV-Vorstand / Vertreter) ein, erneut Sachgespräche mit uns aufzunehmen. Als Zeitrahmen können wir uns direkt die Zeit nach den Sommerferien vorstellen.
  • Ebenso gerne bieten wir Ihnen an, Ihr Thema zum Thema des FWG-Bürgerstammtisches zu machen. Dabei wäre von Vorteil, dass ebenso auch eine interessierte Öffentlichkeit ihre jeweilige Ansicht einbringen könnte.

Unsere Bitte, entscheiden Sie selbst in welcher Form Sie die sachbetonte Zusammenarbeit mit der FWG-Hattersheim fortsetzen wollen und geben uns bitte rechtzeitig, nach Möglichkeit innerhalb der nächsten 14 Tage, Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Willi F. Torka

FWG-Hattersheim e.V.

Vorsitzender und Stadtverordneter

Hauptsache unwahr! Der Stil des neuen FDP-Vorsitzenden Peter Pilz

Der neue Hattersheimer FDP-Vorsitzende Peter Pilz erklärt wahrheitswidrig und losgelöst von allen Fakten  öffentlich, dass die Erste Stadträtin in unserer Stadt ihr Umwesen treibt. In seinem Leserbrief, erschienen im Höchster Kreisblatt am 22. Juli, denunziert er die Vorsitzende des Fördervereins Freibad Hattersheim Aktiv e.V. .

Unsere Antwort hierzu geben wir in Form eines offenen Briefes an den frischgewählten FDP-Vorsitzenden:

 

Offener Brief zu: „Ihr HK-Leserbrief vom 22.7.2014 – Spitzfindigkeiten helfen nicht weiter“

Sehr geehrter Herr Erster Hattersheimer FDP-Vorsitzender Peter Pilz,

sehr geehrter Herr Erster Hattersheimer FDP-Vorsitzender Harry Graf Kessler,

sehr geehrter Herr Erster Hattersheimer FDP-Vorsitzender Karl Johann Kautsky,

sehr geehrter Herr Erster Hattersheimer FDP-Vorsitzender Gustav Noske,

zunächst erlaube ich mir, Sie unter allen mir bekannten Namen anzusprechen verbunden mit der Hoffnung, dass meine Zeilen in jedem Fall aber auch die richtige Person erreichen!

Namen, oder besser Synonyme, welche Sie Herr FDP-Vorsitzender öffentlich nachweislich benutzt hatten, um sich hinter ihnen zu verstecken als es Ihnen darum ging, mir nachhaltig Schaden zuzufügen!

Und da Ihre Erinnerung vielleicht etwas aufgefrischt werden muss, hier eine kleine Auswahl Ihrer gegen mich gerichteten Denunziationen aus dem letzten Jahr, für welche sich unsere Bürger wohl interessieren dürften!

  • So schrieben Sie unter Harry Graf Kessler beispielsweise, dass ich mich gegenüber der FDP wohl im Ton vergriffen habe und Sie deshalb vor mir als Amokläufer warnen müssten.
  • Als Karl Johann Kautsky gingen Sie weiter. Sie bezichtigten mein Verhalten als das, des Nord-Koreanischen Diktators Kim Jong-un. Und weiter unterstellten Sie mir, ich betriebe den Terror der Straße. Zugleich distanzierten Sie sich ausdrücklich von Ihrer Partei, der FDP!
  • Nun ja, als Gustav Noske legten Sie dann endgültig alle Skrupel ab, in dem Sie mir unterstellten weiße Mäuse zu sehen und in dem Zusammenhang Realitätsverlust schlussfolgerten.
  • Und als sei das alles auch noch nicht genug, setzten Sie noch einen oben drauf mit Ihrem Vergleich, dass mein politisches Verhalten in einer Sache dem gleichzusetzen sei, wie sich seinerzeit Adolf Hitler im Häuserkampf um Berlin verhalten hatte.

Soviel zu Ihrer zutiefst skrupellosen und abstoßenden Art und Weise mit Menschen umzugehen!

Und da Sie ja nun das Geld bezahlt haben, welches Ihnen die Staatsanwaltschaft für oben beschriebene Sauereien auferlegt hatte, komme ich nun zu Ihrer vorgenannten Leser-Schmäh-Schrift.

Hierbei ist es für mich absolut unbegreiflich, wie Sie erneut skrupellos eine andere Person so einfach denunzieren beziehungsweise an den Pranger stellen, welche sich mit der Bitte um Unterstützung der FDP-Fraktion für eine gemeinnützige, im Interesse aller Bürger liegenden Sache, an Sie gewandt hatte.

Und das tun Sie, ohne auch nur im Geringsten daran zu denken, welche fatalen Folgen Ihre von Fakten und Wissen in dieser Sache losgelösten Leserbrief-Äußerungen haben.

Und genau deshalb nochmals für die Herren Pilz, Graf Kessler, Kautsky und Noske zum Mitschreiben:

Es geht ausdrücklich nicht darum, wie Sie der FFHA-Vereinsvorsitzenden in übel verleumderischer Absicht unterstellen – und dass, ohne auch nur einen einzigen Beleg hierfür geliefert zu haben, auf Biegen und Brechen alle Maximalforderungen des Schwimmbadvereins umzusetzen. Und es geht ebenso auch nicht darum, wie Sie weiter fälschlicherweise ausgeführt haben, dass der FFHA e.V. nicht kompromissfähig wäre. Es geht in der Sache ganz einfach nur um die Erfüllung / Einhaltung eines geschlossenen Vertrages zwischen der Stadt und dem Schwimmbad-Gastronom.

Und zu diesem ist in der notariell beglaubigten Abschrift unter §5 ff, welche Sie viermal lesen sollten damit ihn auch jeder verstanden hat, unter anderem vereinbart, dass:

  • der Schwimmbadkioskbetreiber für eine angemessene gastronomische Versorgung zu sorgen hat, welche als Grundlage das Angebot von drei „Vergleichskiosken“ vorsieht
  • die gastronomische Versorgung des Schwimmbads im besonderen Interesse des Verkäufers (Magistrat) liegt, weswegen er selbiges als Geschäftsgrundlage dieses Vertrags bezeichnet.
  • der Magistrat im „pflichtgemäßen Ermessen“ Verstöße festzustellen und für Abhilfe zu sorgen hat
  • der Magistrat eine Vielzahlt von abgestuften Möglichkeiten hat, gegen Verstöße vorzugehen.

Doch was weder in der notariell beglaubigten Abschrift noch im Grundbuch zu finden ist, ist eine Bestätigung für das Märchen welches von SPD und Grünen in Umlauf gebracht wurde. Es besagt, dass man nichts an diesem Bewirtungszustand ändern könne, da ja schließlich alles im Grundbuch so festgeschrieben sei. Dieses Märchen muss wohl so eine starke Zauberkraft besitzen, dass selbst der FDP-Fraktionsvorsitzende in der letzten HFA-Sitzung es noch genauso wiedergegeben hatte.

Und abschließend kann ich Ihnen auch dieses nicht ersparen: Ich hätte nie geglaubt einmal unsere Erste Stadträtin verteidigen zu müssen. Aber wenn Sie ihr unterstellen sie betreibe ihr „Unwesen“ in unserer Stadt, dann wissen Sie nicht wovon Sie schreiben. Denn, das Unwesen ist redensartlich verwandt mit dem Unmenschen und demnach ein böses, verderbliches und schlimmes Wesen. Erstmalig im 15. Jahrhundert auftretend und wohl auf den Teufel bezogen, wird der Begriff schnell abstrakt verstanden und gebraucht, um allerlei übles Tun und Treiben zu kennzeichnen.

Man kann unsere Erste Stadträtin gewiss für vieles, aus unserer oppositionellen Sicht heraus falsches, sachlich kritisieren. Aber das Wort „Unwesen“ ist dabei in aller Entschlossenheit zurückzuweisen!

Mit unwesentlichen Grüßen

Willi F. Torka

Vorsitzender der FWG-Hattersheim

und Stadtverordneter