Pressemitteilung: Stimmungsbild per Telefon

Pressemitteilung:
Stimmungsbild per Telefon
Die Freien Wähler greifen zum Telefon. Ziel dieser Maßnahme ist es, so der Fraktionschef Karl Heinz Spengler, ein vielschichtiges und ungefiltertes Stimmungsbild der Hattersheimer Bevölkerung zum bisherigen Verlauf der Bürgerwerkstätten zu erhalten.
Angerufen werden zufällig ausgewählte Privatpersonen, welche im Hattersheimer Telefonbuch
eingetragen sind. Ebenso auch Vereine, Unternehmen und Organisationen, wie die Kirchen
beispielsweise. Vor Ort Besuche sind ausdrücklich nicht beabsichtigt. Dadurch ist es möglich deutlich mehr Bürgerinnen und Bürger in allen Stadtteilen ansprechen zu können, als dies beispielsweise durch einen Infostand möglich wäre.
Der Fragebogen ist bewusst kurz und knapp gehalten und bezieht sich auf folgende
Themenschwerpunkte zu den Bürgerwerkstätten:
• Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit des Magistrats gegenüber der Hattersheimer Bevölkerung
bzgl. Stadtfinanzen, Vorbereitung und Durchführung der Bürgerwerkstätten
• Klarheit im Verständnis über Erwartungshaltung bzgl. Ziele und Erfolgsfaktoren
• Rollenverhalten der einzelnen Parteien / Fraktionen und des Magistrats
• Persönliche Bedeutung der Bürgerwerkstätten und Gründe für die Teilnahme / Nichtteilnahme
• Bewertung von Informationsveranstaltungen auf der Basis von Bürgerbündnissen
• Gesamtbewertung der Bürgerwerkstätten hinsichtlich ihrer Erfolgsaussichten
Dadurch ist es möglich, so Spengler weiter, pro Telefoninterview in weniger als fünf Minuten die
Kernthemen abzufragen, welches die Bevölkerungsmeinung als Stimmungsbild wiederspiegelt.
Dass die Teilnahme am Interview natürlich auf freiwilliger Basis erfolgt und die FWG auf die strikte
Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen hierzu achten, versteht sich von selbst. Die
erhobenen Daten werden ausschließlich anonymisiert verwendet, so der FWG-Fraktionschef.

F.d.R.

Willi F. Torka

Pressemitteilung: Pyrrhussieg für Bürgerwerkstätten

Pressemitteilung:
Pyrrhussieg für Bürgerwerkstätten
Noch so ein Sieg, und wir sind verloren! So der FWG-Fraktionsvorsitzende Karl Heinz Spengler
anlässlich einer kritischen Nachbetrachtung der ersten Bürgerwerkstätten am vergangenen Freitag vor Mitgliedern und interessierten Gästen. Während sich die rot-/grüne Stadtregierung öffentlich zufriedenauf die Schultern klopft, übt der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler harte Kritik.
Nach Gesprächen mit interessierten Bürgern und Besuchern der Bürgerwerkstätten zeichne sich
bereits schon heute sehr deutlich ab, dass sich die Bürgerwerkstätten in ihrer jetzigen Form zu einer regelrechten Farce entwickeln werden. So bezeichnete Spengler den Hinweis von Antje Köster auf anonyme Bürgervorschläge gleich zu Beginn der Veranstaltung als absolut falsch, deplatziert und demotivierend zugleich. Die Bürgermeisterin ist wohl nicht bereit anzuerkennen, dass es im Kern um zielführende Vorschläge geht, welche beispielsweise auch von Mitarbeiter/innen der Stadt eingereicht wurden, welche namentlich aus nachvollziehbaren Gründen nicht genannt werden wollen.
Als absolut unzureichend bezeichnete Spengler, dass man den Bürgern keine vorbereiteten und auf die jeweiligen vier Arbeitsgruppen abgestimmten Sachinformationen zur Orientierung mit auf den Weg gegeben hat. So hätten auf einer Seite zusammengefasste maßgebliche Haushaltseckpunkte oder Hinweise auf Einsparvolumina wesentlich bessere Dienste erfüllt, als die schwerbekömmliche Kost des gesamten Haushalts mit mehreren hundert Seiten. Auch deshalb bleibt es bis heute absolut im Dunkeln, nach welchen Kriterien der Erfolg der Bürgerwerkstätten im Einzelnen zu bewerten sein wird.
Und auch an den Sachinformationen der Verwaltung übte Spengler Kritik. Wie kann es denn sein,
dass auf die gleiche Sachfrage die eine Arbeitsgruppe die Information von rd. € 500.000,- und die
andere von € 170.000,- von ein und derselben, für diesen Bereich verantwortlichen, Person erhält?
Auch ist der FWG-Fraktionschef nicht zufrieden mit der Qualität der Arbeit des Moderatorenteams.
Anstatt drei Themenschwerpunkte jeweils zu drei unterschiedlichen Terminen anzugehen, hatten
Beteiligte es begrüßt, an diesem Abend zu allen drei Themenfeldern ihre Vorstellungen einbringen zu können. Gefragt nach dem Grund sagte Spengler, nicht jeder wird zu allen Terminen anwesend sein können. Und weiter, es zeige sich auch dass es ein großer Fehler war die Fraktionschefs nicht an den Abstimmungsgesprächen mit dem Moderatorenteam teilnehmen zu lassen.
Abschließend warnte Spengler den Magistrat davor, aus Fehlern nicht lernen zu wollen und die
nächsten zwei Bürgerwerkstätten nach dem gleichen „Schema-F“ ablaufen zu lassen. Für diesen Fall, so Spengler weiter, würden die Freien Wähler neue Wege gehen und beispielsweise alternative Informationsveranstaltungen auf der Basis von Bürgerbündnissen anstreben.

F.d.R.

Willi F. Torka